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TU Berlin

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Würde eines Honorarprofessors an Dr. Ludger Dragon verliehen

Vizepräsident Prof. Jörg Steinbach (rechts) verlieh zusammen mit Prof. Volker Schindler (links) am 3. Februar 2009 die Verleihungsurkunde an den neuen Honorarprofessor Dr. Ludger Dragon.
Vizepräsident Prof. Jörg Steinbach (rechts) verlieh zusammen mit Prof. Volker Schindler (links) am 3. Februar 2009 die Verleihungsurkunde an den neuen Honorarprofessor Dr. Ludger Dragon.
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Dr. rer. nat. Ludger Dragon, Leiter der Abteilung „Fahrdynamik, Simulation und Analyse“ bei Mercedes-Benz Cars, wurde am 3. Februar 2009 von der TU Berlin die Würde eines Honorarprofessors für das Lehrgebiet "Dynamik der Kraftfahrzeuge"  verliehen. Die Verleihungsurkunde wurde vom Vizepräsidenten der TU Berlin Prof. Jörg Steinbach übergeben.

Die TU Berlin verfügt damit über ein weiteren ausgewiesenen Fachmann aus der Automobilindustrie, der den Studierenden einen praxisnahen Einblick in die aktuellen Entwicklungen und zukünftige Trends der Fahrzeugtechnik gibt, erläuterte der Dekan der Fakultät Verkehrs- und Maschinensysteme Prof. Volker Schindler.

Herr Dr. Dragon leitet die Abteilung „Fahrdynamik, Simulation und Analyse“ der Mercedes-Benz. Er hat wesentlich dabei mitgewirkt, die Methoden zur Auslegung moderner Pkw-Fahrverhalten weiter zu entwickeln. Dazu waren einerseits die Modelle der Fahrwerke so zu gestalten, dass sie für die Festlegung der Fahrwerksauslegung und damit der Dimensionierung der Komponenten aussagefähige Prognosen erlauben. Die so vorausgelegten Fahrwerke werden im Fahrversuch bewertet und weiter verfeinert. Parallel dazu wurde die HiL-Methodik für die Auslegung von Fahrwerksregelsystemen weiter entwickelt. Dazu waren u. A. echtzeitfähige, numerische Modelle der Fahrzeugdynamik und des Fahrerverhaltens zu schaffen. Damit wurde die rasche Applizierung von ABS, ESP usw. auf ein spezielles Fahrzeug im industriellen Prozess handhabbar. So war die Entwicklung des fahrdynamischen Algorithmus für das Pre-Safe-System in der Simulation möglich. Auch die Entwicklung eines neuen Reglers für Active Body Control erfolgt mittels Simulation. Die Berechnung ist damit deutlich über die ursprüngliche Aufgabe der Auslegung einzelner Aggregate hinausgegangen und ermöglicht heute die gezielte Entwicklung des Fahrverhaltens bereits in der frühen Entwicklungsphase. Die Einführung des "Digitalen Prototypen" wurde dadurch wesentlich vorangetrieben. Die Simulation ist als gleichberechtigter Partner des Versuchs zum integralen Bestandteil der Fahrzeugentwicklung geworden.

Dragon hält seit WS 2001/02 regelmäßig jährlich die Vorlesung „Dynamik der Kraftfahrzeuge“ (4 SWS). Er vermittelt den Studierenden die Physik der Quer- und Vertikaldynamik von Pkw. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf modernen Regelsystemen für Fahrstabilität und Komfort. Entscheidendes Werkzeug für alle Untersuchungen sind mathematische Modellbildungen (Einspurmodell, erweitertes Einspurmodell, ebenes Zweispurmodell, räumliches Zweispurmodell). Die Inhalte werden an aktuellen Beispielen erläutert.

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