TU Berlin

Fachgebiet KraftfahrzeugeVerletzungsschwereprognose

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Verletzungsschwereprognose

Verletzungsschwereprognose
Verletzungsschwereprognose
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Automatische Prognose der Verletzungsschwere zur Optimierung der Dispositionsentscheidung des Rettungsdienstes.

Motivation

  • Verbesserung der Schnittstelle zwischen Fahrzeugtechnik und Notfallversorgung
  • Generierung eines Mehrwertes für das heutige Rettungswesen in Folge effektiver Nutzung vorhandener Technologien in Kfz (situationsgerechte Disposition)
  • Erhöhung der Überlebenswahrscheinlichkeit am Anteil der schwer verletzten geretteten Insassen durch Verkürzung des therapiefreien Intervalls

Disposition und Optimierungspotenziale

Optimierungspotenziale am Unfallort

  1. Verkürzung der Zeiten für die Erstmeldung
  2. Erhöhung des Informationsgehalts der Erstmeldung
  3. Nutzung der Zeit zur Anleitung von Laienhelfern

Optimierungspotenziale in der Rettungsleitstelle

  1. verbesserte Entscheidungssicherheit bei der Disposition
  2. Zusatzinformationen für das Rettungspersonal

Disposition in Folge heutiger manueller Unfallmeldung

  • i.d.R. unsichere Dispositionsentscheidung aufgrund unvollständiger Informationen mit der Folge von Fehlentscheidungen
  • auf der Basis der telefonischen Unfallmeldungen durch Unfallzeugen wird heute (a) eine Sensitivität von 78% (Anteil der richtig positiv klassifizierten Ereignisse) und (b) eine Spezifität von 83% (Anteil der richtig negativ klassifizierten Ereignisse) erzielt, allerdings mit dem Nachteil der Zeitverzögerung durch Entdeckungs- und Meldezugangszeit

Methoden zur Prognose der Verletzungsschwere

1. Inferenzstatistische Verfahren

  • multivariate Statistik (z.B. logistische Regression)
  • maschinelles Lernen (z.B. Entscheidungsbauminduktion, neuronale Netze, …)

2. Numerische Simulationsverfahren (Insassensimulation - MKS/FE)

3. Kombination aus inferenzstatistischen und numerischen Verfahren

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