TU Berlin

Department Automotive EngineeringFußgängerschutz

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Fußgängerschutz

Mehrkörpersimulation

Zur Analyse der Anprallkinematik können MKS-Fußgängermodelle genutzt werden. Statistische Analysen der Unfallsituationen und deren Nachbildung in MKS-Umgebungen liefern wertvolle Erkenntnisse über den zeitlichen Ablauf des Fußgängeranpralls und relevante Anprallbereiche an der Fahrzeugfront.

FE-Analyse

Strukturverbesserungen zur Minimierung von Verlet-zungen und Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen können mit CAD-Werkzeugen entworfen und mittels FE-Analyse bewertet werden. Hierbei werden verschie-dene FE-Codes benutzt. Bevorzugt werden am ILS Kraftfahrzeuge CATIA V5 und LS-DYNA verwendet.

Komponententestversuche

Zur Durchführung von Komponententestversuchen wird mit entsprechenden Dienstleistern kooperiert. Zur Durchführung von Anprallversuchen an die Fahrzeug-front wurde ein schlittenbasiertes Testverfahren entwickelt, mit dem beliebige Prüfkörper an den Stoß-fänger appliziert werden können. Dies ermöglicht z.B. die Auslegung und Validierung von Algorithmen für die kontaktbasierte Sensierung von Fußgängern. Es können hierbei beliebige Misuse-Lastfälle und Anprall-geschwindigkeiten bis 100km/h abgeprüft werden.

Nutzenbewertung im realen Unfallgeschehen

Anhand der gewonnenen Erkenntnisse aus der Unfallanalyse, der numerischen Simulation und real durchgeführter Komponententests, kann der Sicherheitsgewinn sowohl von Maßnahmen der aktiven Sicherheit als auch der passiven Sicherheit objektiv mit dem VERPS+ Index (objektiviertes Risiko für Kopfverletzungen >AIS3) auf einer  gemeinsamen Skala bewertet werden. Somit kann der Sicherheitsgewinn zukünftiger Fahrerassistenz-funktionen deutlich nachgewiesen werden.

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